Kirchgemeinde Eggersriet-Grub SG

Herzlich Willkommen auf der Webseite der Katholischen Kirchgemeinde Eggersriet – Grub SG mit unseren Pfarreien St. Anna in Eggersriet und Johannes der Täufer in Grub SG. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen rund um unsere Pfarreien. Stöbern Sie in unseren Angeboten, suchen Sie Kontaktadressen oder verweilen Sie in unserer Fotogalerie.

Unsere Pfarreien leben, weil sich Menschen für Gott und für den Nächsten öffnen, weil sie bereit sind, das Wichtigste zu tun: Gott und den Nächsten zu lieben. Wir Seelsorgende sind gerne bereit, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. Kontaktieren Sie uns jederzeit, wenn Ihnen ein Bedürfnis ist. Wir freuen uns, Sie an einer unseren Veranstaltungen zu begrüssen und danken Ihnen für das Interesse: 
Laszlo Szücsi, Pfarrer    Jeanette Kempf, Katechetin   Colette Mouron, Pfarreisekretärin 

 

 

Wort des Pfarrers

Ende Juli hat mich eine Nachricht tief berührt. Ein sehr begabter, guter Priester, Leiter einer grossen Seelsorgeeinheit, ist bei einer Wanderung in den Bergen tödlich verunglückt. Ich verstand Gott nicht mehr: Warum muss ein aktiver, guter Priester plötzlich und unerwartet sterben? Wir haben so wenig Priester. Wie konnte so etwas passieren? Warum hat Gott nicht geholfen? Was passiert jetzt mit den Gemeinden, mit dem vollen Terminkalender, wer ersetzt ihn für die Menschen? – Auch mein Terminkalender ist voll, obwohl ich «nur» drei Gemeinden habe. Ein Unfall, oder der Tod würde alles auf den Kopf stellen. – Wir Seelsorgende planen und organisieren, und vergessen manchmal, dass wir nur Werkzeuge Gottes sind. Wir planen den morgigen Tag und wissen nicht, ob wir morgen noch aufstehen können. Wir leben den Augenblick und denken zu wenig an die Zukunft. Wir glauben, wir würden ewig auf dieser Welt leben und ohne uns würde die Welt gar nicht bestehen. Der Apostel Paulus schreibt den Gläubigen in Philippi: «Unsere Heimat ist im Himmel. Von dorther erwarten wir auch Jesus Christus, den Herrn, als Retter, der unseren armseligen Leib verwandeln wird in die Gestalt seines verherrlichten Leibes» (3,20f). Wir sind unterwegs und noch nicht am Ziel unserer «Wanderung». Wir dürfen das Ziel nicht vergessen, wir müssen auf dem guten Weg bleiben. Unsere Mühe ist wichtig, aber ob wir am Ziel ankommen, das hängt von Gott ab. Weil er uns liebt, schenkt er uns das Ziel. Er schenkt uns das «Ankommen» dort, wohin wir unterwegs waren. Wir bekommen das «Glück», was wir in unserem irdischen Leben gesucht haben. Wir sind traurig, wenn wir einen lieben Freund durch den Tod verlieren, aber unser Freund ist glücklich, dass er sein Ziel erreicht hat. Gott will unser Heil. Bei der Verklärung Jesu auf dem Berge Tabor hat Petrus für einen Augenblick in den Himmel geschaut und zu Jesus spontan gesagt: «Rabbi, es ist gut, dass wir hier sind!» Und er wollte den Augenblick verlängern, indem er drei Hütten bauen wollte. Der heilige Pfarrer von Ars sagte einmal: Wenn wir nur einen Augenblick des himmlischen Glückseligkeit erleben könnten, wären wir unfähig, eine Sünde zu begehen. Die Zukunft derer, die Gott lieben, ist so wunderschön, dass wir es uns gar nicht vorstellen können. Zu diesem wunderschönen Ziel sind wir unterwegs, indem wir in Glaube, Liebe und Hoffnung ausharren. «Selig, die zum Hochzeitsmahl des Lammes eingeladen sind!» Laszlo Szücsi, Pfarrer

 

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