Kirchgemeinde Eggersriet-Grub SG

Herzlich Willkommen auf der Webseite der Katholischen Kirchgemeinde Eggersriet – Grub SG mit unseren Pfarreien St. Anna in Eggersriet und Johannes der Täufer in Grub SG. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen rund um unsere Pfarreien. Stöbern Sie in unseren Angeboten, suchen Sie Kontaktadressen oder verweilen Sie in unserer Fotogalerie.

Unsere Pfarreien leben, weil sich Menschen für Gott und für den Nächsten öffnen, weil sie bereit sind, das Wichtigste zu tun: Gott und den Nächsten zu lieben. Wir Seelsorgende sind gerne bereit, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. Kontaktieren Sie uns jederzeit, wenn Ihnen ein Bedürfnis ist. Wir freuen uns, Sie an einer unseren Veranstaltungen zu begrüssen und danken Ihnen für das Interesse: 
Laszlo Szücsi, Pfarrer    Jeanette Kempf, Katechetin   Colette Mouron, Pfarreisekretärin 

 

 

Wort des Pfarrers

Ziehende Landschaft:

Man muss weggehen können

und doch sein wie ein Baum:

als bleibe die Wurzel im Boden,

als zöge die Landschaft und wir ständen fest.

Man muss den Atem anhalten,

bis der Wind nachlässt

und die fremde Luft um uns zu kreisen beginnt,

bis das Spiel von Licht und Schatten,

von Grün und Blau,

die alten Muster zeigt und wir zuhause sind,

wo es auch sei…

Hilde Domin

Liebe Pfarreiangehörige,

Das Gedicht von Hilde Domin hat mich in den letzten Wochen und Monaten begleitet. „Man muss weggehen können und doch sein wie ein Baum.“

Ich bin jetzt in Grub SG zuhause und bald in Heiden. Sicher man hat die ersten Möbel ausgepackt und sich provisorisch eingerichtet, aber bis man zuhause ist, dauert es doch länger. Für mich heisst zuhause sein nicht nur ein Dach über dem Kopf haben, sondern vertraut sein, Menschen haben, auf die man zählen kann, eingebunden sein in ein Netzwerk. Zuhause sein bedeutet, wissen wie der Karren läuft, vertraut sein mit den Dingen und Abläufen. Zuhause ist man erst, wenn das Leben wieder Normalität annimmt, wenn die Dinge selbstverständlich werden, dazu gehört so Einfaches wie, wo ist das nächste Lebensmittelgeschäft, die nächste Metzgerei, der nächste Coiffeur, wie sieht das aus mit der Bankverbindung, welchen Hausarzt soll ich wählen, wer bietet sich an als Zahnarzt. Dazu gehört aber auch, wie tickt das Team, in das man eingebunden ist, wer sind die Menschen, mit denen man zusammenlebt und zusammenarbeitet, was sind ihre Stärken, was sind ihre Talente, was sind ihre Verletzlichkeiten usw. Welche Dynamik hat ein Dorf, wer ist miteinander verwandt oder sonst verbunden, welche Vereine und Gruppierungen prägen ein Dorfleben? Was wird von einem erwartet und wie möchte man sich in das Bestehende einbringen…

Es ist gar nicht so einfach, wie ein Baum zu sein. Es braucht Zeit bis das „Spiel von Licht und Schatten…die alten Muster zeigt“. Da frage ich mich, werde ich so lange den „Atem anhalten“ können?

 

 

Ein Wort der Ermutigung ist mir ein Gedicht aus China:

Ich sagte dem Engel

der an der Pforte meiner Zukunft stand:

Gib mir ein Licht,

damit ich sicheren Fusses

der Ungewissheit entgegengehen kann.

Aber er antwortete:

Geh nur hin in die Dunkelheit,

und leg deine Hand in die Hand Gottes!

Das ist besser als ein Licht

und sicherer als ein bekannter Weg.

Aus China    

 Freundliche Grüsse Pfr. Eugen Wehrli

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