Kirchgemeinde Eggersriet-Grub SG

Herzlich Willkommen auf der Webseite der Katholischen Kirchgemeinde Eggersriet – Grub SG mit unseren Pfarreien St. Anna in Eggersriet und Johannes der Täufer in Grub SG. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen rund um unsere Pfarreien. Stöbern Sie in unseren Angeboten, suchen Sie Kontaktadressen oder verweilen Sie in unserer Fotogalerie.

Unsere Pfarreien leben, weil sich Menschen für Gott und für den Nächsten öffnen, weil sie bereit sind, das Wichtigste zu tun: Gott und den Nächsten zu lieben. Wir Seelsorgende sind gerne bereit, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. Kontaktieren Sie uns jederzeit, wenn Ihnen ein Bedürfnis ist. Wir freuen uns, Sie an einer unseren Veranstaltungen zu begrüssen und danken Ihnen für das Interesse: 
Laszlo Szücsi, Pfarrer    Jeanette Kempf, Katechetin   Colette Mouron, Pfarreisekretärin 

 

 

Wort des Pfarrers - Zusammen gelingt es

In einem Urwald lebten einmal fünf Vögel nahe beieinander. Der erste Vogel hatte weisse Federn, der zweite blaue, der dritte war rot, der vierte gelb und der fünfte so grün wie die Blätter. Jeder der fünf Vögel konnte ein kurzes Lied. Weil jeder der Vögel nur eine Farbe hatte und nur ein kurzes Lied singen konnte, hatten sie sich zusammengetan. Mittags, wenn die Sonne ganz von oben zwischen den Blättern der Urwaldbäume herniederschien, flogen sie gemeinsam zur grossen Lichtung der Menschen, sangen und tanzten vor dem Haus eines Bauern. Jeden Tag trat der Bauer aus dem Haus und rief: „Da seid ihr ja wieder, meine lieben Vögel. So herrlich bunt seht ihr aus, und ihr singt so wunderschön.“ Er streute ihnen reichlich Futter hin. So hatten alle Vögel genug zu fressen. – Eines Morgens aber hatten sie alle, ohne es voneinander zu wissen, den gleichen Gedanken. „Wenn ich allein zum Bauern fliege, vor ihm singe und tanze, bekomme ich das ganze Futter für mich und brauche es nicht mit den anderen zu teilen.“ Der weisse Vogel flog zum Haus des Bauern und flötete sein Lied. Als der Bauer den kläglichen Gesang hörte, rief er: „Warum dieses alberne Gepiepse?“ Er streute nicht ein einziges Korn und scheuchte den weissen Vogel zurück in den Wald. Es kam der blaue Vogel, der rote, der gelbe und endlich am Abend der grüne Vogel. Aber alle erhielten nichts zu fressen. Alle fünf mussten hungrig einschlafen und waren sehr traurig. – Am nächsten Tag erzählten sich die Vögel, wie es ihnen ergangen war. Schliesslich sagte der grüne Vogel: „Wenn wir zusammen hinfliegen und unsere Lieder singen, wird sich der Bauer sicher freuen und uns wieder füttern.“ – Als die Sonne hoch am Himmel stand, flogen die fünf wie früher zur Lichtung der Menschen, tanzten und sangen. Da trat der Bauer höchst erfreut aus dem Haus und rief: „Da seid ihr ja wieder, meine lieben Vögel! Wie habe ich euch gestern vermisst! Wo seid ihr nur gewesen? Er streute ihnen viel gutes Futter hin, und alle Vögel wurden satt.  – .

Laszlo Szücsi, Pfarrer

 

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